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Erfahrungsbericht über Aufenthalt in Rennes

 

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Spätestens wenn sich der Jurastudent von heute klar macht, daß er wohl die ersten materiellen Früchte seines Schaffens in Euro ausbezahlt bekommt, wird ihm schnell die Notwendigkeit deutlich, sich etwas genauer mit der Materie Europa zu beschäftigen. Also wendet man sich dem Europarecht zu. Längst hat sich ja herumgesprochen, daß Brüssel mehr und mehr in die nationale Gesetzgebung hineinspielt. Welche Zeit eignet sich nun auch besser für ein Studium des Europarechts als die bei einem unserer europäischen Nachbarn? Ich hatte im Jahr 1996/97 die Gelegenheit, mit einem Erasmus-Stipendium der Freien Universität Berlin an die Sorbonne in Paris gehen zu können. Dort einmal angekommen, mußte ich zunächst enttäuscht feststellen, daß es leider kein festes Programm für die 30 Erasmus-Studenten gab. Ein Abschluß in Form des DEUG, der licence oder gar einer maîtrise war also nicht möglich und die besondere Freiheit, sich hier und da mal eine französische Vorlesung anzuhören, hat mich auch nicht sonderlich gereizt. Daher möchte ich hier über eine echte Alternative berichten, die sich den Studenten an der Sorbonne bietet: Das Diplom im europäischen Recht am Centre Universitaire d'Etudes des Communautés européennes (C.U.E.C.E.).

 

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