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Wenn Ihr einen bislang unveröffentlichten Erasmus-Erfahrungsbericht
schickt ihn uns einfach, wir veröffentlichen Ihnen hier gerne. Wenn
er bereits im Internet veröffentlicht ist, schickt uns einfach kurz
den Link zu eurem Bericht und helft mit mit diese Infosammlung zu erweitern.
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Als ich Anfang Oktober 2000 im lombardischen Mailand
mit all meinen Sachen eintraf, hatte ich sehr gemischte Gefühle.
Ich wußte noch nicht, was mich erwarten würde und war nicht
nur von Vorfreude und Neugierde, sondern genauso von Zweifeln bestimmt.
Ich war bisher zweimal in Italien gewesen, kannte jedoch nicht Mailand.
Was die Kenntnisse der italienischen Sprache anbetraf, so waren die meinigen
eher dürftig, da ich bisher nur ein Semester lang einem Italienisch-Kurs
gefolgt war. Meine größte Sorge bestand also in der Verständigung
und in den daraus resultierenden Schwierigkeiten im privaten und nichtprivaten
Alltag.
Normalerweise ist die erste richtig schwierige Hürde, die man vor
Ort zu überwinden hat, die Wohnungssuche. Ich hatte Glück, denn
ich übernahm das Zimmer meiner Vorgängerinnen in Mailand. Ich
fühlte mich wohl und blieb, wohnte dazu noch mit zwei waschechten
Italienerinnen, die kein englisch sprachen, so daß ich von Anfang
an gezwungen war, mich irgendwie in italienisch auszudrücken, wenn
auch falsch oder mit Händen. Von meinen deutschen Mitstreitern in
Mailand weiß ich wie schwierig die Wohnungssuche sein kann.
Es ist hilfreich jemanden zu kennen, der einem dabei hilft, die richtigen
Tips gibt, womöglich anruft. Hilfe ist ungemein wichtig, denn gegenseitige
Unterstützung teilt die Anstrengung.
Den
ganzen Bericht lesen....
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